Lasst mich Arzt - ich bin durch! (2014)

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Hier Euere Abschlussfotos!
Ich hab Euch die Bilder in voller Auflösung hochgeladen - hier könnt ihr das Paket runterladen: Klick
 
Während die Datei lädt könnt ihr euch ja hier mal ein bisschen umschauen oder meine Facebook-Page durchstöbern :)
 
Falls jemand von Euch demnächst eine Hochzeit planen sollte oder jemanden kennt, der eine plant - mich kann man buchen! (Also zum Fotografieren, nicht zum heiraten ;) )

Ich wünsche Euch alles Gute für eure Zukunft und viel Erfolg im Berufsleben!

Liebe Grüße

 

 

Ghostbusters [Orientation]

So there is my roommate Johanna. She is studying Architecture. And when it comes to photography, I'm her man.
This was a project done by the 1st semester - creating Ghostbuster-like costumes. And I have to admit: Some of them were pretty awesome!
Project-Link: Klick

I did this for free, but if you wan't to show yourself thankful, you can always invite me for a beer or something! :)
Download-Link: Klick

Cheers, D.

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It's done!

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After a few weeks of hard work and re-post-processing all my images I have made it!

Some people might wonder why I changed my website and my domain. Well, sometimes in life you have to make some changed. Like giving a wall a new colour, or changing the apartment. 
That's basically what I did. Just online!

From now on I'll blog in english since I can reach more people in the world wide web!

I hope you like my new website and also give my mew Facebook-Page a like to stay in touch and up-to-date! You find my Facebook-Page by klicking the small, grey icon on the bottom of my website!

Techtalk

Ja, ich weiß, es ist schon eine Weile her, dass ich etwas gebloggt habe. Da war zuerst einmal die ganze Lernerei und dann war da die Faulheit danach... Wie das nunmal so ist. In der Zwischenzeit ist einiges passiert - alle Prüfungen sind gut überstanden und ich habe mit einem neuen Projekt angefangen: Die täglichen 10 Minuten. Doch dazu wann anders mal mehr. Heute mal was zum Thema Technik. Oft werde ich gefragt, mit welchem Equipment ich Fotografiere. Meine erste Reaktion ist dann meinstens, dass es in erster Linie nicht auf das Equipment ankommt. Wenn man sich dann schon längere Zeit mit der Fotografie beschäftigt, fängt man allerdings an, viel Wert auf Qualität zu legen und seine Kamera und sein Objektivfuhrpark aufzustocken. So sind nun nach einigen Jahren Fotografie doch einige Objektive dazugekommen. Weil die Objektive in der Fotografie das allerwichtigste Hilfsmittel (neben dem Blick fürs Motiv natürlich) sind, hab ich gedacht ich schreibe mal etwas über meine - und warum sie so unverzichtbar sind! Ok, dann mal los - Kandidat Nr. 1: Canon 24-70mm f2,8 L

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Das 24-70mm ist mein "Immerdrauf". Jeder braucht ein Objektiv, dass sich eigentlich für so mehr oder weniger Alles eignet! Mit 1kg kein Leichtgewicht, allerdings auch Solide, Spritzwassergeschützt und knackscharf! Das Obejktiv besteht eigentlich nur aus Glas und Metall, deshalb ist es auch so schwer. Die durchgängige Blende von 2,8 liefert in den meisten Situationen dem Sensor genügend Licht. Eine gute Alternative zu diesem - doch relativ kostspieligen Boliden - ist das Tamron 28-75mm f2,8.  Es ist natürlich nicht ganz so hochwertig gebaut, liefert aber auch eine lichtstarke Blende 2,8 all the way! So eins besaß ich bis vor wenigen Tagen auch noch, allerdings hatte es mir am Vollformat zu stark vignettiert und war in den Randbereichen nicht ganz scharf. Daher der Umstieg auf das Canon. Wer aber eine Crop-Kamera besitzt, bsp. Canon 1100D/600D/60D etc. der kann getrost zum Tamron greifen! Es hatte mir Jahre lang treue Dienste geleistet! Kandidat Nr. 2: Tokina 12-24mm f4

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Mit 12-24mm ein Ultraweitwinkel. Leider, Leider, Lieder... ist es nicht fürs Vollformat konstruiert worden. Das heißt, ich kann es erst ab ca. 18mm Benutzen. Darunter habe ich eine Kreisrunde Vignette - also unter 18mm unbrauchbar! Zwischen 18 und 24 mm ist es allerdings eine Granate! Extrem scharf, auch schon bei Blende 4. Blende 4 ist zwar nicht so lichtstark, allerdings verwackelt man Fotos bei einem Weitwinkel auch nicht so schnell. Man kann also noch getrost bei 1/60s fotografieren und bekommt noch scharfe Fotos! Der Nachteil an einem Weitwinkel ist meinstes die Verzerrung, vorallem am Bildrand. Für Fotos von Landschaften oder Galerien/Restaurants ist es aber ein absolutes Muss! Deshalb will ich es auch nicht verkaufen, auch wenn ich von 12-18mm verwenden kann! Es besteht eigentlich auch nur aus Glas, Metall und sehr hochwertigem Kunststoff, ist dementsprechend auch relativ schwer. Kandidat Nr. 3: Canon 100mm f2

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Eine Festbrennweite! Ich liebe Festbrennweiten! Hier die 100mm mit Blende 2. Mit 100mm ist es damit schon im Telebereich angesiedelt. Ich finde allerdings, dass es hervorragend für Portraitfotos geeignet ist. Früher waren die klassischen Portraitbrennweiten ehern zwischen 50 und 85mm angesiedelt, allerdings hat die Fashion-Fotografie daran gerüttelt. Modefotografen haben angefangen mit ihrem Liebling, dem 70-200mm Objektiv zu fotografieren und so hat sich mit der Zeit eine neue Portraitbernnweite abgezeichnet. Die meisten Fashion-Fotos werden mittlerweile im Bereich von 85-150mm gemacht. Das 100 f2 bietet noch jede Menge Lichtreserve, wenn es mal etwas dunkler wird und lässt einen hervorragend mit der Teifenschärfe spielen. Der einzige Nachteil, den ich bis jetzt feststellen konnte, ist die doch recht starke Chromatische Abberation, sie sich allerdings am Computer entfernen lässt. Kandidat Nr. 4: Canon 50mm f1,4

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Ach, mein absoluter Liebling unter den Objektiven! Wenn ich mich für ein Objektiv entscheiden müsste, mit dem ich nur noch fotografiern dürfte, dann wäre es ganz klar das hier! Es ist leicht, nicht allzu teuer und hat eine booomben Bildqualität! Mit Blende 1,4 kann man auch noch bei Kerzenschein und Hochgedrehtem ISO schöne, verwacklungsfreie Bilder machen, die außerdem eine tolle Tiefenschärfe haben. Bis jetzt ist jeder immer von den Fotos beeindruckt, die ich damit mache. Gerade wenn kleinere Lichte im Hintergrund unscharf sind, bilder sie ein schönes Bokeh (Japanisch für Unschärfe) - diese leuchtenden, runden Kreise. Abgeblendet auf Blende 2 ist sie ideal für Portraits. Das 50mm ist glaub ich das Beste, was man für 350€ kaufen kann - wenn man denn mal eins bekommt. Die 50er sind gerne mal ausverkauft und schwer erhältlich, weil sie so beliebt sind. Alternativ für den kleineren Geldbeutel das Canon 50mm f1,8, das nur unschlagbare 100€ kostet! Natürlich ist man mit Festbrennweiten ziemlich unflexibel. Man kann nicht zoomen und muss viel herumlaufen, bis der Ausschnitt stimmt. Aber dafür belohnen einen diese Objektive mit Viel Tiefen-Unschärfe und tollem Bokeh... und außerdem macht es irgendwie mehr spaß, wenn man ein bisschem rumlaufen muss, um den perfekten Bildausschnitt zu finden. Soviel erstmal zu meinen Objektiven! Die Objektive hängen bei mir an meiner Canon 5D Mark II, die ich auch niemals verkaufen würde. Tolles Teil! Dazu vielleicht wann anders mal mehr!


Update: Mittlerweile ist auch das 70-200 IS USM 2,8 II mit an Bord! Und verdammt, es ist gut!

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Junge Junge, fünf Jahre ist es jetzt schon her, dass ich mich "ernsthaft" mit der Fotografie auseinandersetzte - und da ich gerade ein paar alte Bilder aus Kindertagen digitalisiert hatte, dachte ich, es wird mal Zeit für ein kleines Resümee.

Zum 17. Geburtstag hatte mir damals meine erste digitale Spiegelreflex gekauft - Canon 30D. Doch fangen wir mal mit meinem fotografischen Werdegang von ganz vorne an:

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Da, das bin ich. Mit geschmeidigen zweieinhalb Jahren. Noch nichts ahnend von Schule, Liebe und Krisen.

Doch von einer Sache wusste ich schon etwas: Von Kameras. Meine Eltern hatten mir immer schon erzählt, dass ich früher als Zweijähriger oft mit der Kamera herumgelaufen bin und wie wild damit um mich "geschossen" hab.

Und ja, das scheint sich  wirklich so  zugetragen zu haben! Als ich letzens auf die Idee kam, mal die ganzen alten Negative einzuscannen sah ich es auch. Ganze Filme zwischen '92 und '94 bestanden teilweise nur aus einer Ansammlung von beliebigen Beinen. Warum Beine? Naja, das ist nunmal die Sichtweise von jemandem, der noch nicht ganz so groß ist.

Auf jeden Fall war meine Begeisterung für diese blitzenden, kubischen Geräte wohl schon immer vorhanden.

Meine Eltern waren dabei immer ein beliebtes Motiv und sich auch scheinbar für keines meiner Meisterwerke zu schade!

(Respekt übrigens an meinen Vater für dieses Bild von mir. Das hätte ich selbst nicht besser hinbekommen  )

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Einige Beispielfotos:

Hier zu sehen: mein Vater in perfekter  Symmetrie zur Glasvitrine.

Ich weiß jetzt nicht, ob man da jetzt allzu viel hinein-interpretieren sollte, aber eine interessante Kombination ist es doch allemal!

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Das Foto ist so ziemlich genau zur gleichen Zeit entstanden, wie das Foto oben von mir. Also müsst ihr Euch quasi den David von oben mit einer Kamera hantierend vorstellen.

Und es geht weiter...

Ein halbes Jahr später, also schon mit gewagten 3 Jahren,, diese erste Auseinandersetzung im Bereich der Fashion-Fotografie. Als Model diente wieder mal mein Vater.

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Interessant, dass ich immer den Flur als ideales "Studio" wählte und scheinbar immer darauf wartete , bis jemand aus der Küche kam.

Auf Bilder von meiner Mutter habe ich jetzt mal bewusst verzichtet. Als ich vorhin das erste Bild hochladen wollte, hörte ich schon ihre Stimmt in meinen Ohren: "Oh Gott, wie seh ich denn da aus! Schrecklich! Und das kann jetzt jeder im Internet sehen?!"

Ich hoffe mal, mein Vater geht da nicht so streng mit sich ins Gericht.

Ach ja, der Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen - die Beine!

In allen Varianten, aus allen Perspektiven.

Jetzt fragt sich der Betrachter wahrscheinlich so langsam: "Hm, ja schön und gut, aber warum hat der Junge die Fotos denn alle schief gemacht?"

Ich meine, mich vage daran zu erinnern, dass ich meine Eltern immer dabei beobachtet hatte, wie sie hochkant Fotos machten. Also glaubte ich, dass das nunmal so gemacht werde und wollte wohl diese Technik nachahmen.

Naja, mit mäßigem Erfolg. Aber so haben immerhin alle Fotos eine persönliche Note!

Also ich wurde älter, bekam dann auch irgendwann meine eigene Kamera. Nichts Besonderes natürlich. Aber sie war mein und ich war stolz drauf! Auch nach der einen Polaroid-Kamera war ich verrückt. Aber immer diese elendig teuren Filme...

Mit 14 bekam ich dann meine erste digitale Kamera. Von da an machte ich vor nichts mehr halt. Kost' ja nix. Tausende von Fotos habe ich gemacht. Von Blätter, Tieren, Schnee - von Frankfurt, vom Urlaub - überall. Die Kamera war immer dabei.

Je länger ich mich dann jedoch mit der Materie befasste, umso mehr wurde mir bewusst, dass da etwas Professionelleres her musste, obwohl ich eigentlich noch nicht viel davon verstand. "Brennweite" - "Blende" - "Verschlusszeit" - "ISO" - Hä?! Egal.

Als ich dann 17 wurde und mein Geld in eine Canon investiert hatte, ging ich für ein Jahr nach Irland. Auslandsjahr. Außer dort nur Englisch zu lernen, machte ich außerdem einen "Volkshochschulkurs" in Fotografie. Also alle Basics über Blende, Verschlusszeit usw. Die Fotografin, die den Kurs leitete war übrigens ausgesprochen gut - jetzt kann ich mich nur leider nicht mehr an ihren Namen erinnern..

Die ersten Fotojahre vergingen, am meisten beschäftigte ich mich mit Stillleben, Formen, Grafik. Ich - als Teenager besessen von Computern - beschäftige mich außerdem viel mit Photoshop und den unzähligen Möglichkeiten, die die Fotografie durch Photoshop bekommt. Manche sagen Photoshop würde die eigentliche Fotografie zerstören. Ich meine, es gehört mittlerweile einfach dazu. Früher wurde im Labor experimentiert, heute macht man es am Computer.

Außerdem wurde das Equipment permanent aufgestockt und Geld immer investiert bis ich irgendwann da ankam, wo ich jetzt bin. Mittlerweile finde ich Menschen wesentlich spannender als Stilleben. Man könnte sagen "Back to the Roots"!

Gestern wurde eines meiner Bilder, das ich in der View-Fotocommunity hochgeladen hatte, auf der Homepage "gefeatured". Ich also auf der Mainpage einer riesen Fotocommunity! Wahnsinn! Für die meisten ist es wahrscheinlich keine große Sache, aber ich bin stolz drauf!

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Soweit habe ich es also bis jetzt geschafft. Von den ersten Fotografischen Schritten mit 2 Jahren - über Analoge und digitale Kameras - über Stillleben und Natur - hin zur Street- und People-Fotografie mit meiner Vollformat DSLR mit 50mm Festbrennweite. Es war viel Arbeit - aber es ist eben ein Hobby und Arbeit die man investiert die beste Freizeitgestaltung die man sich vorstellen kann!

Das Projekt Deliciography wird lebenslänglich bestehen und fortgeführt werden, wenn auch manchmal nur sehr unregelmäßig!